Renaud Tixier stellte die Monday Skeleton am 20. Oktober 2026 in Blau und Grün vor, jeweils auf 15 Exemplare limitiert. Transparenz ist nicht der einzige Punkt: Die offene Architektur macht Aufzug, Energiefluss und Handfinissage gleichzeitig sichtbar.
Sammlerurteil in 30 Sekunden
Im 40,8-mm-Weißgoldgehäuse arbeitet das automatische RVI2025 mit mindestens 72 Stunden Reserve, 262 Teilen und 238 Innenwinkeln. Überzeugend ist das Zusammenspiel aus patentiertem Mikrorotor und Handarbeit. 12,6 mm Höhe, 30 Meter Wasserdichtheit und Preis auf Anfrage verlangen jedoch einen klaren Einsatzzweck.

Warum der „Tänzer“ zählt
Im Platin-Mikrorotor wandeln Schwungrad und Antriebsfeder kleinste Handgelenkbewegungen in nutzbare Energie um; eine Entkupplung schützt das Werk bei Stößen. Die Skelettierung zeigt damit tatsächlich jene Mechanik, die schon die Monday von 2024 unterschied.

Finissage als zweite Architektur
Schwarzpolitur, gerundete Brücken, Anglage, Genfer Streifen, Sonnenschliff und Perlage strukturieren das Kaliber. Über dem Federhausrad sitzt eine von Hand gravierte und ziselierte Grand-Feu-Emailplatte in Blau oder Grün. Die 238 Innenwinkel sind kein Qualitätsbeweis allein, zeigen aber den Umfang der sichtbaren Handarbeit.

Vor der Bestellung prüfen
RVI2025MONSK2 kombiniert 18 K Weißgold, 21-mm-Bandanstoß, handgenähtes Alligatorband und Weißgold-Dornschließe. Klären Sie Preis, Lieferzeit, Zuteilung, Serviceweg, Bandoptionen und Dokumentation der Finissage. Die Stückzahl ist bekannt; Nachfrage und Wertentwicklung sind es nicht.
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