Jaeger-LeCoultre stellte die Calibre 101 Chain am 13. Oktober 2026 vor. Wichtiger als die Diamantzahl ist der Prozess: Zuerst entstanden Armreif, Fassung und Ornament, erst danach wurden Gehäuse und Werk integriert. Deshalb wirkt Q2842270 als geschlossenes skulpturales Objekt.

Sammlerurteil in 30 Sekunden

Es ist ein Haute-Joaillerie-Stück um ein historisch wichtiges Werk, keine nachträglich verzierte Miniaturuhr. 158 Brillanten wechseln sich mit 36 schwarzen HyCeram-Feldern im 18-K-Roségold ab. Entscheidend bleiben die feste Handgelenkgröße von 160–165 mm und die sehr diskrete Stunden-Minuten-Anzeige.

Jaeger-LeCoultre Calibre 101 Chain Referenz Q2842270
Der Armreif ist die Architektur; das Zifferblatt bleibt bewusst leise.

Warum Kaliber 101 relevant bleibt

Das 1929 aus der zweistöckigen Duoplan-Architektur entwickelte Kaliber 101 gilt laut Manufaktur weiterhin als kleinstes rechteckiges Handaufzugswerk der Welt. Die fünfte Generation behält 14 x 4,8 x 3,4 mm, umfasst 98 Teile und benötigt rund 40 Montagestunden. Sie arbeitet mit 21.600 Halbschwingungen und 33 Stunden Reserve.

Jaeger-LeCoultre Calibre 101 Chain Referenz Q2842270
Kaliber 101 vereint 98 Teile auf 14 mal 4,8 mm.

Gold, Verbundkeramik und Diamanten

Für jeden Armreif wird eine eigene Gussform erstellt. Nach Bearbeitung der 36 Vertiefungen und Bohrung der Fassungen wird flüssiges HyCeram injiziert, unter Druck und Wärme ausgehärtet und poliert. Danach setzt ein Meister 158 Diamanten mit etwa 2,73 Karat. Saubere Materialgrenzen zählen mehr als die Karatzahl allein.

Jaeger-LeCoultre Calibre 101 Chain Referenz Q2842270
HyCeram wird in 36 Vertiefungen injiziert, bevor 158 Diamanten gefasst werden.

Vor dem Kauf prüfen

Das Gehäuse misst 18,60 x 5,98 x 6,75 mm und trägt ein schwarzes Lackzifferblatt. Prüfen Sie Passform, Schließensicherheit, Servicezugang, Garantie und Pflege von HyCeram und poliertem Gold. Preis und Produktionszahl nennt die Quelle nicht; Knappheits- oder Investmentbehauptungen wären Spekulation.